- Sängerbund Rohrbach

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Chronik

1863 Gründung des Gesangverein Rohrbach

Der Hirschwirt Ferdinand Mayer richtet die „Gehorsamste Bitte“ zur Bildung eines Gesangvereins in Rohrbach an das „Großherzogliche Wohllöbliche Bezirksamt“. In seinem Antrag legt er die Statuten vor, deren § 1 lautet ” Zweck des Rohrbacher Gesangvereins ist die Ausbildung und Veredelung des mehrstimmigen Männergesangs und gesellige Unterhaltung”. In § 2 heißt es: “ Mitglied des Vereins kann jeder anständige Mann werden.
Ferdinand Mayer ist somit Gründer des und 1.Dirigent des Rohrbacher Gesangvereins. Vorstand und erster Präsident wird Johann Allgeier.

1864 übernahm Lehrer Gamer das Dirigat.

1865 war der erste Vorstandswechsel. Der Waisenrichter Georg Reinwald kam an die Spitze des Vereins. Ihm folgte später Anton Schüle

1866 In einem Festakt wurde am 13. Mai 1866 die Fahne des Rohrbacher Gesangverein geweiht, wobei der Festausschuß für eine „anständige Bewirthung“ sorgte.

1888 Nachdem am 9. März 1888 KAISER WILHELM I. seine Augen für immer schloß, verstarb 99 Tage später auch sein Sohn und KAISER FRIEDRICH III. Der “Sängerbund Rohrbach“ mußte deshalb sein für den 17. Juni geplantes 25-jähriges Stiftungsfest verschieben. Neuer Vorstand war Johann Besserer und Dirigent der Lehrer Ruland. In der Zeitung war zu lesen:

Sinsheim, 9. Juli 1888. Das ursprünglich auf den 15. Juni bestimmte 25- jährige Stiftungsfest des Sängerbundes Rohrbach wurde der eingetretenen Landestrauer wegen auf den gestrigen Tag verlegt und unter unveränderter Beibehaltung des früheren Programms auch gefeiert. Viele Hunderte Besucher , welche aus Nah und Fern herbeiströmten, gaben dem im schönsten Festschmucke prangenden Orte ein recht lebensvolle Gepränge“

1892 Johann Besserer blieb Vorstand bis Ende 1892. Nachfolger war Johann Eiermann

1900 Ihm folgte am 4. Februar 1900 Friedrich Werrer als 1. Vorsitzender

1907 Am 22. Januar 1907 wählte man Georg Eiermann zum neuen Vorstand und beschloß den Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm II. in einem Bierbankett zu feiern bei Kamerad Georg Eiermann, dem damaligen Rohrbacher Kronenwirt

1910 Bei dem am 19. Juni 1910 in Gemmingen abgehaltenen 65 jährigen Jubiläum des Sänger Vereins Gemmingen, verbunden mit Wettgesang, beteiligte sich der Sängerbund Rohrbach unter Leitung von Herrn Lehrer Gilbert aus Reihen. Dem Verein wurde für den Vortrag des Liedes “Unser Rheingau” ein zweiter Preis, bestehend in einer Anerkennungsurkunde und silberner Medaille zuerkannt.

1911 wurde Kaisers Geburtstag festlich begangen mit einer Kirchenparade um 10 Uhr morgens und mit einem Festbankett abends 8 Uhr im Gasthaus “Zum Grünen Baum”.
Karl Kratt wurde am 7. März 1911 zum Vorstand gewählt. Gleichzeitig wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Mathäus Fischer, Karl Schüle alt, Michael Eiermann, Kaspar Huttel.
Am 11. November 1911 wurde die musikalische Leitung des Sängerbundes Rohrbach dem neuen Rohrbacher Lehrer Ernst übertragen. In dem jährlichen Gehalt in Höhe von 70 Mark war auch die Entschädigung für die über den Winter nötige Heizung enthalten.

1912 war das Festbankett an Kaisers Geburtstag im Gasthaus Zum Hirsch. Der Vereinsvorstand legte am 18. Februar 1912 den sehr zahlreich erschienenen Vereinsmitgliedern die Frage vor, ob im Jahr 1913 das 50-jährige Stiftungsfest des Gesangvereins verbunden mit einer Fahnenweihe gefeiert werden soll und ließ hierüber durch Erheben von den Sitzen abstimmen.

1913 Am 2. Februar 1913 beschloß die Mitgliederversammlung die neue Fahne bei der Fahnenfabrik Bebel und Michelfelder in Stuttgart zu bestellen zum Preis von vierhundertundfünfzig Mark. Die Fahne hat am 15. Mai hier einzutreffen.
Über die Weihe der neuen Fahne war in der Zeitung zu lesen:
ROHRBACH, 25. Mai 1913. Vom herrlichsten Wetter begünstigt, feierte heute der Gesangverein “Sängerbund” Rohrbach hier sein 50-jähriges Vereinsjubiläum, verbunden mit der zweiten Fahnenweihe. Außerordentlich groß war die Zahl der Besucher, die sich nebst einer stattlichen Reihe von Vereinen hier eingefunden hatten.
Am 29. Oktober 1913 gab es schon wieder einen neuen Vorstand: Johann Gregor Eiermann (sein Vater hatte dieses Amt von 1893 bis 1900). Schriftführer und 2. Vorstand wurde Jakob Eiermann.

1919 schreibt der 2. Vorstand Jakob Eiermann inn das Protokollbuch: Nachdem der Krieg sein Ende erreicht hat und die Mehrzahl unserer Sänger wieder zu Hause angekommen ist, haben wir auch unsere Gesangsproben wieder aufgenommen, und zwar unter der Leitung unseres Herrn Hauptlehrers Mößner, welcher sich die größte Mühe gibt, den Verein wieder zu neuem Ansehen zu bringen. Leider sind nicht alle unsere Sangesbrüder zurückgekehrt. Unser verehrter Vorstand Johann Eiermann ist im September 1918 gefallen, nachdem er vier Jahre mitgemacht hatte.

1920 Am 5. Dezember 1920 wurde der Mitgliedsbeitrag ab 1921 neu festgelegt. Monatlich waren 50 Pfennige oder jährlich 6 Mark zu zahlen. Der Dirigent erhält für seine Arbeit den Winter hindurch, bei 2 Singstunden in der Woche, 300 Mark.

1921 Am 20. November 1921 legte Georg Zoller aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder, dafür wurde Karl Wilhelm Schüle Vorstand. Für das nächste Jahr muß der Beitrag auf 1 Mark monatlich erhöht werden und der Dirigent bekommt 500 Mark versprochen.

1922 Am 10. Dezember 1922 wurde festgelegt, daß der Dirigent für den Winter 1922/23 einen Sack Weizen erhält, welcher von den Sängern als Beitrag erhoben wird. Am 6. Februar 1923 wird der Beitrag für das 1. Vierteljahr auf 50 Mark festgesetzt. Am 1. Dezember 1923 konnte man dann den Monatsbeitrag wieder auf 15 Goldpfennige reduzieren.
1926 Am 23. Januar 1926 brachten die Sänger ihrem Kameraden Adolf Schüle zu seiner Hochzeit ein wohlgelungenes Ständchen dar. Die dafür gestifteten “2 große Faß Bier wurden sofort in Angriff genommen”.

1930 war dann Lehrer Schamm Dirigent. Nach dessen Versetzung übernahm Hauptlehrer Otto Heckel die Leitung. – Die erwerbslosen Mitglieder brauchen 1932 nur den halben Beitrag zu bezahlen.
1933 Am 10. Juni 1933 wird Karl Wilhelm Schüle als 1. Vorstand wiedergewählt und der seitherige Schriftführer Friedrich Werrer wird sein Stellvertreter. Balthasar Grab und Johann Ziegler werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Karl Lohmer wird 1934 zum Schriftführer bestimmt. Für ihn gab es aber nichts mehr zum eintragen.


1935 Die politischen Verhältnisse brachten es mit sich, daß der Gesangverein nach 1935 aufgelöst wurde, nachdem der damalige Dirigent versetzt worden und kein neuer Dirigent vorhanden war. Auch hat damals die Gründung eines Kl. Kal. Schützenvereins vor allem die Jugend sehr stark angezogen und dadurch fehlte für den Gesangverein, der ja auch keinen Leiter mehr hatte, das nötige Interesse.


1950 Neubeginn

Nach einer Pause von mehr als 12 Jahren, in der unseren Bürgern oft auch nicht zum Singen zu Mute war, konnte der Rohrbacher Sängerbund im 87. Jahr seines Bestehens, im Frühjahr 1950, mit den Gesangsproben wieder beginnen.

Karl Wilhelm Holdermann, der als 17-Jähriger bereits 1911 aktiver Sänger geworden war, konnte den aus Michelfeld stammenden und in Sinsheim tätigen Berufsschullehrer Albert Limberger, als Dirigenten gewinnen. Im ersten Jahr der Wiederaufnahme der Gesangsübungen kamen 48 Sänger zusammen.

Zum 1. Vorstand wurde einstimmig Karl Wilhelm Holdermann gewählt. Er konnte dieses Amt bis 1964 vorbildlich ausüben.
Bereits am 09. Juli 1950 nahmen die Sänger an einem Freundschaftssingen in Adersbach teil.

1952 Wertungssingen am 25. Mai 1952 in Michelfeld. Der Wertungsrichter gab “sehr gut”. Schon am 22. Juni 1952 – vier Wochen später – wurde unser Sängerbund in Richen mit “Hervorragend” bewertet.

1953 begeht der Sängerbund Rohrbach sein 90 – jähriges Jubiläum, das vom 30. Mai bis 1. Juni 1953 gefeiert wurde. Zum Heimattag am Samstag kamen viele ehemalige Rohrbacher. Am Sonntag nach dem Festgottesdienst war ein großer Fesstumzug durch die stattlich geschmückten Straßen. 14 Gastvereine beteiligten sich beim anschließenden Freundschaftssingen.

1956 In der Generalversammlung am 7.4.1956 konnte Vorstand Holdermann mitteilen, daß im Vorjahr 14 junge Sänger in die Schar der Aktiven eingetreten sind und der Chor nun mit 56 Sängern seit 1863 seine höchste Sängerzahl aufweise. An diesen Abend wurde Walter Feßler zum Schriftführer gewählt, der dieses Amt 33 Jahre lang ausübte.

Am 26. Juni 1956 unternahm man mit 2 Bussen einen Ausflug nach Straßburg. Nach einigen Liedvorträgen vor dem Münster lernte man bald französische Sängerfreunde kennen.

1956 bis 1959

waren wohl Glanzjahre im Vereinsgeschehen. Im Rahmen seiner Sendereihe „Stunde des Chorgesangs“ im Südd. Rundfunk waren die Sänger insgesamt dreimal vertreten (1956, 03.02.1957 und 06.06.1958). Mit Wiederholungen (13.10.57, 28.09.58 und 20.4.59) waren es sogar insgesamt sechs Sendungen.

1959 Werner Schüle wurde 1959 einstimmig zum 2. Vorstand gewählt.Im Frühjahr 1959 konnte der Verein für 500,- DM ein Klavier kaufen.

1961 2. Vorsitzender Werner Schüle wird zum Rohrbacher Bürgermeister gewählt. Die Sänger gratulierten mit einem Ständchen.

1963 Das 100-jährige Jubiläum stand an. Im Hinblick darauf wurde bei der Jahreshautpversammlung die gesamte Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt.

Zum Delegiertentag des Sängerkreises kamen Mitgliedern aus 33 Vereinen nach Rohrbach. Die Festtage fanden vom 25. Bis 27. Mai 19634 statt, wobei sich die ganze Gemeinde an der Ausschmückung der Straßen beteiligte.Landrat Dr. Paul Herrmann überreichte dem Verein die Zelterplakette. Der Vorsitzende des Elsenzsängergaues, Reinhold Stoll, würdigte die Verdienste der langjährigen aktiven Sänger und ganz besonders die Tätigkeit des Vorstandes Karl Wilhelm Holdermann, der schon über 50 Jahre aktiv dem Verein angehörte und somit schon mehr als die Hälfte der bisherigen Vereinsgeschichte miterlebt und mitgeprägt hat.

1964 Bei der Generalversammlung am 24.1.1964 standen wieder Wahlen an. Gewählt wurden zum 1. Vorstand: Werner Schüle, 2. Vorstand Hermann Fischer, Schriftführer blieb Walter Feßler, Kassier: Emil Bußhardt. Der seitherige Vorstand und seit 1911 aktive Sänger Karl Wilhelm Holdermann wurde zum Ehrenvorstand ernannt.

1965 Ein Höhepunkt und großes Erlebnis für die Sänger war am 29. Mai 1965 das Bundesliederfest in Karlsruhe. Mit der Freiwilligen Feuerwehr feierte man deren 25-jähriges Bestehen. Der SV Rohrbach 1927 feierte am 26.6.1965 die Einweihung des Clubhauses. Auch dabei wurde das Festbankett mit einigen Liedern verschönert.

1966 Bei der Einweihung der St. Laurentiuskapelle am 19. Juni 1966 war der Sängerbund dabei und umrahmte mit zwei Chören die Feier. Bei herrlichem Wetter war am 11.9.1966 die Waldwanderung und das Waldfest.

1967 Bis 1967 fand die Singstunde im ehemaligen Schulsaal in der früheren Rohrbacher Synagoge statt. Ab Januar 1968 konnten die Gesangsproben in einem leerstehenden Schulsaal der 1839 erbauten und nun seit 1966 auch schon “alten” Schule abgehalten werden.

1969 Bei einem Wertungssingen in Wiesental errangen die Sänger die Benotung „sehr gut bis hervorragend“

1971 Bei der Jahreshautpversammlung am 20. Januar 1971wird Hermann Fischer zum 1. Vorstand gewählt. Er übt dieses Amt insgesamt 23 Jahre lang aus.
Viel Beifall gab es bei dem gut gelungenen Liederabend am 12.6.1971.
Zu einem Kameradschaftsabend mit den Ehefrauen der Sänger hatte am 17.7. 1971 Vorstand Hermann Fischer in die Arbeitshütte seiner Obstanlage eingeladen. Bei zünftigem Lagerfeuer, Würstchen und Faß-Bier kam bald eine frohe Stimmung auf.

1972 Dirigent Albert Limberger erhält bei der JHV des Elsengau-Sängerkreises in Rohrbach die Dirigenten-Ehrennadel.

1973 Der MGV „Sängerbund“ feiert sein 110-jähriges Bestehen. Zum Festpräsidenten wurde Ludwig Schumacher gewählt. Er konnte dieses Amt letztlich aus gesundheitlichen Gründen nicht ausüben. Am 28.01. ist Delegiertentag, bei dem sich 29 Vereine mit ca. 1070 Sängern zum Freundschafts- und Wertungssingen anmelden.

Der Festakt zum 110-jährigen Jubiläum fand am 12. Mai 1973 in der Turnhalle statt. Mit dem Chor “Land am Steinsberg” von Elisabeth Reeb (das heute von fast alle Chören im Kreis gesungen wird), eröffnet der MGV in der Turnhalle das Festbankett.

Vorsitzender Hermann Fischer konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Die Festrede hielt der neue Festpräsident und Schirmherr Oberbürgermeister Helmut Gmelin.

Vom 26. Bis 27.05. findet das Freundschafts- und Wertungssingen statt. Aus Platz- und Kostengründen war man in die Elsenzhalle in Sinsheim gegangen. Etwa 1300 Sängerinen und Sänger beteiligten sich daran. 13 Vereine nahmen am Wertungssingen teil. Als Wertungsrichter wurde Prof. Erich Werner aus Adelsheim verpflichtet.

1974 Nach 24 Jahren Tätigkeit beim Sängerbund Rohrbach gibt Albert Limberger den Dirigentenstab an Odin Schier weiter.

1979 Im Dezember 1979 fand die letzte Chorprobe in der “alten Schule” statt, wo man in den vergangenen 12 Jahren gesungen hatte.

Am ersten Rohrbacher Weihnachtsmarkt beteiligen wir uns gleich mit zwei Ständen.Dies wird auch in den folgenden Jahren so bleiben.

1981 Beim 100 jährigen Jubiläum des evangelischen Kirchenchors am 17.5.1981 wirkte der Sängerbund auch im Festgottesdienst mit

1982 Am 25. Juli 1982 mußte das geplante Gartenfest ausfallen. Durch starke Regenfälle und Hochwasser im Ortskern fiel dieses Fest “ins Wasser”.

1983 7 Rohrbacher Vereine haben am 03.09.1983 “Rund um die Schule” das 1. Rohrbacher Dorffest mit gutem Erfolg veranstaltet. Neben den vielen Leckerbissen gab es auch gesangliche Unterhaltung.
Im Jahr 1983 wurde der Sängerbund 120 Jahre alt. Man nahm dies zum Anlaß für ein geistliches Konzert in der Rohrbacher evangelischen Kirche

1984 In der Generalversammlung am 14.4.1984 konnte Emil Schumacher seine Vereinskameraden aufgrund der auf verschiedenen Plätzen gefundenen Unterlagen und Hinweisen über die ersten 70 Jahre des Männergesangvereins “Sängerbund” Rohrbach informieren

1985 Am 9.2.1985 veranstaltete der MGV gemeinsam mit dem Tischtennisverein in der vollbesetzten Turnhalle eine Faschingsfeier.
Am 11.5.1985 veranstaltete man in der Turnhalle einen Liederabend, bei dem auch die Männerchöre von Steinsfurt und Gemmingen und der Posaunenchor mitwirkten. Der begeisterte Beifall zeigte wiederum, daß die Chorarbeit bei der Bevölkerung großen Anklang findet

1988 Der MGV feiert sein 125-jähriges Jubiläum vom 27. Bis 29.05.1988. Dafür wurde von der Familie Kurt und Hilde Schüle die neu errichtete Speditionshalle im Wiesental unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

1989 Zum letzten Mal verlas Schriftführer Walter Feßler seinen Jahresbericht. Nach 33-jähriger Tätigkeit in diesem Amt wollte er sich bei den fälligen Neuwahlen nicht zur Verfügung stellen. In der Folgezeit übernahm Peter Köble dieses Amt.

1990 Eine einschneidende Veränderung war der Dirigentenwechsel von Odin Schier, der nach über 16-jähriger Tätigkeit den Dirigentenstab an seinen Nachfolger, den Musikstudenten Michael Manz aus Bad Urach, übergab.

1994 Nach 23-jähriger erfolgreicher Arbeit als Vorsitzender des MGV Sängerbund Rohrbach legte Hermann Fischer bei der Jahreshauptversammlung sein Amt nieder.
Zum Abschied wurde Hermann Fischer zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.
Im Oktober wird Hermann Fischer für sein kommunalpolitisches und ehrenamtliches
Engagement mit der Staufer-Medaille des Landes geehrt.
Zu seinem Nachfolger wurde Peter Köble gewählt. Die Aufgabe des Schriftführers übernahm Manfred Schulz.
Am 3. und 5. Juni 1994 wurde in feierlichem Rahmen die neu erbaute Kreuzgrundhalle eingeweiht. Der MGV Sängerbund umrahmte die Einweihungsfeier durch mehrere Chorvorträge.

1995 Nach 5-jähriger Tätigkeit gibt Michael Manz berufsbedingt seinen Dirigenten-stab an Stefan Fieser weiter. Dieser ist mit 19 Jahren der jüngste Dirigent in der Geschichte des MGV und jüngster Dirigent im Elsenzgau-Sängerkreis. Mit ihm wird sich in den nächsten Jahren ein Wandel sowohl in der Chorliteratur wie auch in der Darstellung des Chores vollziehen. Der Trend geht hin zu moderner, oft auch ausländischer Chorliteratur und weg von allgemeinen Liederabenden hin zu mehr themenbezogenen Konzerten. Auch wird jetzt ein jährliches Weihnachtskonzert in der evangelischen Kirche Rohrbach angeboten und von der Bevölkerung gerne angenommen. Es wird immer am vierten Adventssonntag stattfinden.

1998 Zum 135-jährigen Gründungsfest findet im Oktober ein Liederabend statt, an dem sich Gastchöre aus Dühren, Kirchardt, Rohrbach a.G. und Steinsfurt beteiligen.

1999 Während des Dorffestes wurde der Wunsch nach Gründung eines Frauenchors deutlich, der vom Dirigenten Stefan Fieser und dem Vorsitzenden Peter Köble gerne aufgenommen wurde. Nach den Ferien fanden die ersten Proben statt und bereits Ende November konnte der Frauenchor beim Kirchenkonzert „Frieden in aller Welt“ zeigen, welches Potentioal vorhanden ist. Der Frauenchor wurde von dem Rohrbacher Publikum begeistert aufgenommen.

2000 Während der Generalversammlung im April 2000 wurde der Frauenchor unter dem Dach des MGV offiziell gegründet und die Vereinssatzung entsprechend angepasst. Marina Hess wird zur stellvertr. Vorsitzenden und somit zur „Chefin“ des FCh gewählt. Auch ein Namen gab man sich. Die „elle ments“ wurden in den folgenden Jahren mit fast 50 Sängerinnen zum größten Frauenchor im Sängerkreis.

2002 Im September großes Benefiz-Konzert in der Kreuzgrundhalle zu Gunsten der Flutopfer in Pirna in der sächsischen Schweiz. Es gastiert der Jugendchor „Campanella“ aus Ölmütz/Tschechei in Rohrbach. Die Besucher waren von den Vorträgen des Chores so begeistert, dass es im darauffolgenden Jahr zu einen erneuten Konzert in Rohrbach kam. Ein Konzert unter dem Motto „Sing a Song“ findet unter Beteiligung der Chöre aus Kirchardt und Adersbach in der Kreuzgrundhalle statt.

2003 In der Heidelberger ”Bonifatius-Kirche” findet ein vielbeachtetes Weihnachtskonzert der Heidelberger Schloss-Spatzen mit Beteiligung des MGV statt.

2004 Dreitägiger Jahresausflug nach Dresden, Pirna und Meißen mit Besuch der Semperoper. Der gemische Chor aus Pirna begleitet uns bei einem Stadtrundgang und bedankt sich damit nochmals für die Flutopferhilfe. Auf der Rückfahrt geben wir vor dem Opernhaus in Bayreuth ein kleines spontanes Konzert.
Die themenbezogende Konzerte gehen weiter. Das „Tierisches Konzert“ mit Beteiligung des Schulchors der GS Rohrbach findet große Resonanz. Die Kreuzgrundhalle in Rohrbach kann kaum alle Besucher aufnehmen.

2005 Zum 5-jährigen Bestehen des FCh findet das Konzert „Abba“ und im Oktober das geistliche Konzert „Glaube, Hoffnung, Liebe“ gemeinsam mit den Schloss-Spatzen und dem GV Kirchardt.statt. Wiederholungen des Konzerts finden in Heidelberg und Bad-Wimpfen im Tal (Klosterkirche) statt. Daraus entstand auch unsere erste CD „Glaube, Hoffnung, Liebe“.

2006 Gemeinsam mit den Heidelberger Schlossspatzen und dem Sängerbund Kirchardt machen wir eine Mini-Kreuzfahrt nach Lincoln/England und geben dort nach Ankündigung des Domprobstes ein kleines geistliches Konzert.

2007 Nach 13-jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender gibt Peter Köble sein Amt ab und wird von den Mitgliedern während der JHV zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Nachfolger wird Andreas Schüle, der allerdings dieses Amt nur 3 Jahre lang ausführen wird.

2009 „Celtic Dreams“ war das nächste große themenbezogene Konzert. Stilgerecht wurden verschiedene Whisky-Sorten dem Publikum angeboten.

2010 Bei der Jahreshauptversammlung wird Hans-Jürgen Barther zum ersten Vorsitzenden gewählt. Peter Köble übernimmt jetzt das Amt des Kassiers, welches Elke Irro nach 6-jähriger Tätigeit mit einem guten Kassenbestand übergibt.

Auch Stefan Fieser gibt nach 15-jähriger erfolgreicher Tätigkeit zum Jahresende seinen Dirigentenstab ab. Ein vielbeachtetes Konzert unter dem Motto „Musical & Film“, gemeinsamt mit dem Sängerbund Kirchardt, war ein erneuter Höhepunkt seines musikalischen Schaffens in Rohrbach. Zu Recht darf er seit 2004 den Titel „Chordirektor FDB“ führen.

2011 Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins übernimmt eine Frau den Dirigentenstab. Unter mehreren Bewerbern entschieden sich die Sängerinnen und
Sänger für die Studentin Anna-Lena Müller zur neuen Chorleiterin.

2012 Die Vorbereitungen für das große Jubiläumsjahr 2013 laufen an. Fast 14-tägig treffen sich die Verantwortlichen um die Einzelheiten zu besprechen. 

2013 Der Sängerbund Rohrbach ist in seinem 150. Lebensjahr angekommen und beginnt das Jubeljahr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evang. Kirche, bei dem auch der Verstorbenen des Vereins gedacht wurde. Danach folgte ein Sektempfang im Saal der Verwaltungsstelle. Das Festbankett im April stand unter dem Motto „Eine musikalischen Zeitreise über 150 Jahre Chorgesang in Rohrbach“. Am 18. Oktober fand in der herbstlich geschmückten Kreuzgrund- Halle ein Freundschaftssingen mit insgesamt neun Chören aus dem Kreis statt. Am folgenden Tag gratulierten dann die Rohrbacher Vereine mit kurzweiligen Beiträgen dem Sängerbund. Zum  Abschluss des Jubiläumsjahres fand das traditionelle Weihnachtskonzert in der evang. Kirche statt, bei dem gleichzeitig die Chorleiterin Anna-Lena Burghardt (sie hatte zwischenzeitlich geheiratet) verabschiedet wurde. Sie konnte aus beruflichen Gründen und Umzug nach Karlsruhe den Chor nicht mehr leiten. Weitere Höhepnkte dieses Jubeljahres waren sicherlich auch die Verleihung der Konradin-Kreutzer-Tafel in Buchen anlässlich des dort stattgefundenen 16. Landes-Musik-Festival, ein 3-tägiger Ausflug nach Mühlhausen/Thüringen sowie ein Konzert des
Tenors Holger Schumacher im Landgasthof „Grüner Baum“. Das gesamte Jubiläumsjahr wurde in einem 100-seitigen Fotobuch sowie in einem Festheft dokumentiert.

2014 Mit der aus Hilsbach stammenden Sabrina Keller konnte der Sängerbund eine neue qualifizierte Chorleiterin gewinnen. Demzufolge wurden für dieses Jahr nur das traditionelle Weihnachtskonzert als offizielle Veranstaltung eingeplant.
 
2015 In seiner Jahreshauptversammlung beschließt der Verein den Eintrag ins Vereinsregister beim Amtsgericht Mannheim  zu beantragen. Er wird somit künftig als „Sängerbund Rohrbach e.V.“ firmieren, nachdem in der JHV im Jahr 2014 bereits die Änderung von „Männergesangverein Sängerbund Rohrbach 1863“ in „Sängerbund Rohrbach“ beschlossen wurde. Gleichzeitig wurde entschieden, den Internet-Auftritt neu zu gestalten.


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü